2025 Betreuung / Finanzierung

Leprastation – Würde und Hilfe im Alltag
In der Leprastation leben 25 bis 40 schwer Erkrankte, zusätzlich benötigen rund 220 Menschen ausserhalb der Station Unterstützung. Die Bewohner/innen erhalten dreimal täglich Nahrung, Pflege, Medikamente und werden bei Bedarf hospitalisiert.
Der Bedarf ist gross: Es fehlt an Materialien für 14 Betten sowie an einer behindertengerechten Rampe zum Versammlungsraum. Auch eine kleine Brücke zur Verbindung mit dem Spital muss dringend erneuert werden.


2025 Finanzierung & Bau

Nambala – Wohnraum für Gesundheit und Stabilität
In Nambala sind wir derzeit mit dem Umbau mehrerer Gebäude in unmittelbarer Nähe des Krankenhauses beschäftigt. Diese Bauten werden saniert und zu dringend benötigten Wohneinheiten für medizinisches Personal ausgebaut.

Die neuen Unterkünfte werden mit integrierten Bädern ausgestattet, um einen grundlegenden Wohnstandard für Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte zu schaffen. Ziel ist es, qualifiziertes Fachpersonal langfristig an den Standort zu binden und so die medizinische Versorgung in der Region nachhaltig zu stärken.

Der Fortschritt ist sichtbar – die Bilder vermitteln einen Eindruck vom aktuellen Stand.


2024 Finanzierung

Mwanga St. Agnes Health Center
Das Spital Mwanga zeigte eindrücklich, wie gezielte Unterstützung wirkt. Die von uns finanzierten Geräte – vom Inkubator bis zur Blutbank – funktionieren zuverlässig und helfen täglich Leben zu retten. Über 1.000 Patient/innen wurden 2024 behandelt, darunter rund 300 Kaiserschnitte.
Ein Meilenstein war der Abschluss des Wasserprojekts: Die Wasserfassung wurde erneuert, ein neues Pumpensystem und ein 10.000-Liter-Tank installiert.


2023 An- Ausbau

Mwanga St. Agnes Health Center
Die Erweiterung des Operationssaals und die Durchführung von etwa 300 Operationen pro Jahr, hauptsächlich Kaiserschnitten, tragen dazu bei, gesunde Kinder zur Welt zu bringen und die Anzahl der Todgeburten signifikant zu verringern.

Die Konsultationsräume ermöglichen ambulante Behandlungen und Routineuntersuchungen, was eine wichtige Rolle bei der Prävention und Früherkennung von Krankheiten spielt.

Die Mutter-Kind-Beratung durch das RCHS bietet Aufklärung und Unterstützung für Familien, einschliesslich der Behandlung von AIDS-Patienten.

Die Finanzierung durch Spendengelder ermöglicht eine tiefere Wasserbohrung für zwei neue Wassertanks à 5’000 Liter, was eine verbesserte Wasserversorgung für das Krankenhaus gewährleistet.

Neue Solaranlagen sorgen für eine zuverlässige Stromversorgung, die unter anderem für die Kühlung des Medikamentenlagers, den Betrieb von Computern, medizinischen Geräten und Beleuchtung unerlässlich ist.

Die stationäre Abteilung bietet Platz für schwer kranke und postoperative Patienten, was eine umfassende Versorgung gewährleistet.

Die Investitionen in die Wasserversorgung, Stromversorgung, Medizintechnik und andere Bereiche tragen entscheidend dazu bei, die Qualität der Gesundheitsversorgung in der Einrichtung zu verbessern und die Patientenversorgung zu optimieren.

Dieses Spital wurde 2023 von der Regierung als zweitbestes der Region bewertet.


2023 Betreuung

Lepra-Station
Die leprakranken Personen erhalten auf der Station regelmässige ärztliche Untersuchungen und eine ausreichende Versorgung mit Nahrung. Dies ist entscheidend für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Darüber hinaus ist es ermutigend zu erfahren, dass die Anzahl der Neuansteckungen von Lepra abnimmt. Das deutet darauf hin, dass Präventionsmassnahmen und verbesserte Gesundheitsversorgung Früchte tragen. Die kontinuierliche Unterstützung und Aufmerksamkeit für Menschen mit Lepra sind unerlässlich, um die Krankheit weiter einzudämmen und den Betroffenen ein würdevolles Leben zu ermöglichen.


2023 Finanzierung

Nambala Dispensary
Die Laboruntersuchungen tragen dazu bei, eine angemessene Krankheitsbehandlung zu gewährleisten, und dass die Medikamente ordnungsgemäss bei der vorgegebenen Temperatur aufbewahrt werden können. Die Tatsache, dass die Dispensary gut besucht ist, zeigt den Bedarf an medizinischer Versorgung in der Gemeinschaft.
Es ist lobenswert, dass bestimmte Behandlungen kostenlos angeboten werden, um auch Patienten ohne Krankenversicherungszugang zu unterstützen. Allerdings ist es herausfordernd, wenn dies zu finanziellen Belastungen für die Dispensary führt. Es ist jedoch ein Zeichen von grossem Engagement und Mitgefühl, dass sie diese Kosten decken, um sicherzustellen, dass alle Patienten die benötigte medizinische Versorgung erhalten können.
Die Gesundheit der Gemeinschaft sollte auf lange Sicht im Mittelpunkt stehen, und es ist wichtig, die finanziellen Ressourcen so effektiv wie möglich zu nutzen, um eine kontinuierliche Versorgung sicherzustellen.


2018 Betreuung

Lepra Kranke
Dank Mithilfe der leitenden Schwestern, Ärtze und vielen Mitarbeitenden vom Spital MWANGA haben wir ein seit Jahren verfolgtes Ziel versuchsweise gestartet: Hilfe für Lepra Kranke die zum Teil unter unmenschlichen Bedingungen ihr Leben fristen müssen.
Diese werden einmal im Monat aus ihrer Lethargie abgeholt, zu einem dafür geschaffenen Center gebracht, medizinisch untersucht, erhalten Medikamente, Nahrungsmittel und sofern notwendig Kleider und Seife. In dringenden Fällen werden schwer Erkrankte mit dem eigenen Krankenauto zu unserem Spital gefahren und näher untersucht.
Da in den Behausungen kein Strom vorhanden, ist die Bewegungsfreiheit dieser Menschen sehr klein. Dank einer grosszügigen Spende konnte für jedes Haus eine Solarlampe zur Verfügung gestellt werden.


2012 Kauf

In Zusammenarbeit mit MIVA Switzerland: Kauf eines neuen Spitalautos inkl. Blaulicht und Martinshorn (!!! Sehr wichtig)


2012 Wiederaufbau
Seit da geprüft & betreut

Dispensary NAMBALA
Diese Dispensary – von der gleichnamigen Pfarrei vor Jahren gebaut – musste zufolge fehlender Finanzen geschlossen werden. In Zusammenarbeit mit einer Krankenschwester aus England, die vier Jahre in ARUSHA gearbeitet hat, haben wir eine Neueröffnung geprüft und versuchsweise zugesagt, diese zu aktivieren.
Im Jahre 2012 eröffnet – fehlende Instrumente und Medikamente gekauft, sowie die Löhne der Angestellten bezahlt, um den Menschen die Möglichkeit einer Konsultation beim Arzt, sowie die Geburt eines Kindes zu ermöglichen.
Im Jahre 2017 wurden über 4’000 Behandlungen vorgenommen. Erfreulicherweise wurde die Dispensary 2018 staatlich anerkannt. Somit können Krankenkassen versicherte Personen behandelt werden. Diese lang erstrittene Zusage generiert zusätzliche Einnahmen.


2008 gebaut
Seit da geprüft & betreut

Dispensary MWANGA
Bau eines neuen Labors für diverse Untersuchungen inklusive Finanzierung moderner medizinischer Geräte wie: Tropenkühlschrank zur Aufbewahrung von Medikamenten, Blutschleuder für Blut & Urin Untersuchungen, Mikroskop, Warmwasseraufbereitung.
2012 zum Kleinspital MWANGA entwickelt
Fertigstellung des Kleinspitals für 50 Patienten (noch ohne Operationen) inklusive Kauf der Spitalbetten und diverser Einrichtungen.
2019 Inzwischen ist diese einstmalige Dispensary zu einer wichtigen, gut ausgebauten Krankenstation geworden, welche sich dauernd im Wandel befindet, immer grösser, erweitert und anerkannter wird. Was aber auch dauernd neue finanzielle Mittel erfordert, die ohne Hilfe von uns nicht überleben könnte, da der Staat immer neue Forderungen stellt, aber nur minimale Finanzleistungen zugesteht. Die letzte Forderung war der Bau eines OP Saales, ansonsten die Institution geschlossen würde. Mit der Finanzierung der wichtigsten, aber auch teuersten Einrichtungen, OP Tisch, Anästesiegeräte, Ultraschallgeräte usw. sind erstmals viele Sorgen vom Tisch und die Schliessung abgewendet.
So leisten wir hier für den Erhalt dieses Kleinspitals sehr grosse finanzielle Hilfe, da wir überzeugt sind und dies bei unseren Besuchen immer positiv beurteilen können, dass unsere Hilfe Tausenden von Menschen das Leben erleichtert und sehr oft Leben rettet.